City-Bus ist etabliert, fährt aber nicht kostendeckend
Das ursprünglich
1999 von
der B.I.T. initiierte, dann aber im Rahmen der Arbeit der Lokalen
Agenda
21 von Mitgliedern der B.I.T. und über lange Jahre vor allem auch von den "Linken" (Die Aktivisten der erste Stunde waren Gisela Greiner von 1999 - 2006, Rosa-Maria Schröder von 1999 - 2006 und Manfred Uhlig seit 1999; seit 2006 lösten Detlef Fanter und Michael Weber die Damen ab.) begleitete Projekt
"City-Bus in Teltow" ist von
der
Bevölkerung Teltows relativ gut angenommen worden und erfreut sich seit Januar 2001 eines regen Zuspruches vor allem bei den Bürgern, deren
Mobilität
durch das Fehlen eigener Fahrzeuge eingeschränkt ist. Das Konzept,
die Kleinbusse durch die Wohnquartiere
fahren zu lassen, wobei das Ein- und
Aussteigen
entlang der Fahrstrecke nicht unbedingt an Haltestellen
gebunden
ist (=Tramp-Bus-Konzept), hat sich als richtig erwiesen. Ganz bewusst wurde auch als Angebot
an sozial schwache Bürger der niedrige Fahrpreis von
0,50 € bis heute beibehalten.
Der niedrige Fahrpreis führt allerdings auch dazu, dass die drei City-Busse trotz Werbeeinnahmen und Sponsoring nicht
kostendeckend fahren. Jährlich muss die Stadt Teltow ca.
50.000 EUR zuschießen, um die Stadtlinie zu erhalten. Das
ist zwar eine schmerzhafte, aber dennoch sinnvolle Ausgabe, kommt sie doch
vor allem unseren Bürgern mit niedrigem Einkommen zugute.
Negative Auswirkungen auf die Fahrgastzahlen hatten in der Vergangenheit der tägliche Verkehrsstau am Ruhlsdorfer Platz und die zahlreichen laufenden Straßenbaumaßnahmen. Aus diesem Grunde ist eine Verringerung des städtischen Zuschusses vorerst nicht abzusehen. Zum Jahresende 2003 wurde der Erhalt des City-Busses noch schwieriger, denn ein wichtiger Sponsor (Pflanzen-Kölle) stellte seine Zahlungen ein. Ein Alternativ-Vorschlag der HVG lief darauf hinaus, die Verbindung zwischen Sigridshorst und Ruhlsdorfer Platz über Seehof wegen ungenügender Nutzung aufzugeben, um damit einen Bus einzusparen. Außerdem sollte der Takt von 40 auf 60 Min. verlängert werden, wobei von Sigridshorst / Mahlower Straße alternierend entweder über Warthestraße zum Greenpark und zurück über Ruhlsdorf / Mühlendorf nach Sigridshorst gefahren wurde (Ring A) bzw. in umgekehrter Richtung (Ring B). Damit ergab sich zwischen Sigridshorst und Bürgertreff ein angenäherter 30-Minuten-Rhythmus, wodurch die Verkehrsbeziehungen zu den anderen Linien zunächst sogar verbessert wurden. Diese Lösung, die bis zum 27.05.2006 Bestand hatte, wurde mit dem Bürgermeister und der AGENDA-Gruppe "Citybus" abgestimmt und zum Fahrplanwechsel am 14.12.2003 eingeführt.
Verbesserung der
Situation durch die S-Bahn ?
Eine
Verbesserung der finanziellen Lage wurde ab dem Zeitpunkt
(Februar 2005)
erwartet, als der City-Bus seine zusätzliche Funktion als
S-Bahn-Zubringer erhielt. Mit der seit Jahren diskutierten
und seit Februar 2005 realisierten Anbindung Teltows an das
Berliner S-Bahnnetz sollte sich das Nahverkehrsnetz in Teltow insgesamt
verbessern und die Rentabilität unserer Stadtlinie wesentlich
erhöhen.
Immer wieder (z.B. MAZ vom 18.07.
bzw.
26.9.2003) geisterten stattdessen Hiobs-Botschaften
durch die Presse, die man als "normaler" Bürger nicht
nachvollziehen
konnte. Durch finanzielle Querelen des Berliner Senats mit der S-Bahn
GmbH
-
5,5 Mio EUR wurden monatlich einfach nicht bezahlt -
standen bereits seit 2001 einige der zu erbringenden Bahn-Leistungen
zur
Disposition. Dabei wurde an eine zeitweise Stilllegung des mit großem Aufwand modernisierten Streckenabschnitts
Wannsee-Schöneberg
sowie der letzten wieder aufgebauten Strecken Westkreuz-Spandau und
Priesterweg-Lichterfelde
Süd(-Teltow Stadt) (!!??) gedacht. Das war angesichts der auf
Hochtouren
laufenden Bauarbeiten am neuen Streckenabschnitt Lichterfelde
Süd-Teltow
Stadt ein Hohn; man musste ernsthaft am Verstand der maßgeblich
Verantwortlichen
zweifeln. Da Sparmaßnahmen in Brandenburg auf diesem Gebiet nicht
vorgesehen waren - die entsprechenden
Beiträge
wurden problemlos geleistet - ,
wären
wir wohl im schlimmsten Fall mit einer "Inselbahn Lichterfelde Süd
- Teltow Stadt" analog der ehemaligen Stichbahn Zehlendorf -
Düppel "beglückt" worden, die dann vielleicht Anschluss an die Regionalbahn
ins Berliner
Zentrum erhalten hätte !!??
Auf der Einwohnerversammlung
zum S-Bahn-Bau am 29.07.2003 und beim ersten Spatenstich am 22.10.2003
wurden die Gerüchte auf Nachfrage weder bestätigt noch
dementiert.
Zum Glück haben sich die Verantwortlichen im Dezember 2003 eines Besseren besonnen, und eine neue
vertraglich langfristige Vereinbarung zwischen Berliner Senat und
S-Bahn
GmbH konnte schließlich unter Dach und Fach gebracht werden. Damit standen endlich
alle Signale
für den Teltower S-Bahn-Anschluss auf "Grün" ! Das
ganze Bauvorhaben zog sich dann mit etlicher Verzögerung bis
Februar 2005 hin. Die damit in Zusammenhang stehenden Probleme
können Sie hier
nachlesen.
Bis zur Fertigstellung
des
S-Bahn-Anschlusses ist der
City-Bus planmäßig weitergefahren,
denn eine einmal eingestellte
Buslinie wäre schwerlich wieder zum Leben erweckt worden. Ob sich
die Auslastung des CityBus tatsächlich seit dem S-Bahn-Anschluss
im Februar 2005 verbessert
hat, ist bisher nicht bekannt.
Deshalb
tragen Sie bitte auch
Ihren Anteil dazu bei, indem Sie die Teltower Stadtlinie noch
intensiver nutzen !
Immer wieder neue
Krisen um den Stadtbus - aber bisher immer Rettung in Sicht !
Eine erneute Hiobsbotschaft musste der Teltower Bürgermeister auf der
18. SVV am 22.06.2005 mitteilen, denn "der
letzte große Sponsor ... , die Greenpark AG, hat seinen Vertrag
zum Ende diesen Jahres (2005) gekündigt" (MAZ vom
24.06.2005/PNN vom 25.06.2005). Nun mussten sich Busgesellschaft und Stadtväter
umgehend zusammensetzen, um zu retten, was zu retten war. Es
blieb aber Konsens aller Beteiligten, den Bus, wenn vielleicht
auch mit erneuten Einschränkungen, weiterhin verkehren zu lassen
!! In diesem
Zusammenhang teilte der Bürgermeister ferner mit, im Rahmen der
Diskussion zu
gemeinsamen Vorhaben
in der
Region Gespräche mit seinen Amtskollegen aus der Region dahingehend zu
führen, eine Fortsetzung des Projektes CityBus als RegioBus
mit entsprechender kommunaler Beteiligung zu forcieren. Trotz erster Ansätze gab es allerdings bis heute keine konkreten Abmachungen (s. weiter unten) !
Neue Gedanken hierzu kamen nicht etwa aus der Region mit den
Kommunen Stahnsdorf und Kleinmachnow, die sich nach wie vor sehr schwer
damit tun, sondern aus dem Nachbarkreis TF (PNN vom 13.12.2005) auf. Vor allem die Gemeinde Großbeeren (!) hat offensichtlich großes Interesse an der Erschließung durch den CityBus. Inzwischen
gab es im November 2006 auch ein informelles Gespräch zwischen den
Bürgermeistern von Großbeeren, Herrn Ahlgrimm
(CDU), und Teltow, Herrn Schmidt (SPD), unter Beteiligung der
AGENDA-Gruppe "CityBus/ÖPNV". Die konkreten Verhandlungen sollten
im Januar 2007 aufgenommen werden. -
Das geschah auch -
allerdings sind die Verhandlungn wieder ins Stocken geraten, weil es bezüglich
einer Neuordnung des Großbeerener ÖPNV trotz intensiver
Gespräche und Modellvorstellungen gemeinsam mit HVG, VTF und den
beiden Kommunen zu keinem Konsenz kam.
Vom
Havelbus-Betriebsleiter kam am 29.06.2005 ebenfalls das positive Signal,
dass "der City-Bus nicht sterben darf" (MAZ vom 30.06.2005), und
über neue Vermarktungsansätze für den City-Bus sprachen
Bürgermeister Schmidt und der damalige
Havelbus-Geschäftsführer
de Boor Anfang Juli 2005 (MAZ vom 08.07.2005). Noch im Juli 2005 kündigte de Boor in einem Pressegespräch an, dass mit
einer großangelegten Marketing-Kampagne demnächst für
den Citybus
geworben werden soll, um vor allem auch eingefleischte Kraftfahrer von
diesem Angebot zu überzeugen (PNN vom 16.07.2005). Ergebnis dieser Aktion blieben offensichtlich nur die als Gag angekündigten "Trittbrett"-Puppen , die zum Fünfjährigen Jubiläum am 6.1.2006 vorgestellt wurden !?
Anlässlich der Vorbereitungen zum 5-jährigen Jubiläum am
06.01.2006 hatte sich die Stadtverwaltung schließlich dazu bekannt, einen oder
mehrere neue Sponsoren bis Oktober 2005 zu finden, damit der Fahrpreis
weiterhin stabil bei 50 Cent bleibt und die Linienführungen keine
weiteren Abstriche erfahren müssen. Nach entsprechenden Aktivitäten konnte der Teltower Bürgermeister im September tatsächlich erfreut mitteilen (MAZ/PNN vom 16.09.2005),
dass neue Sponsoren für die fehlenden 18 T€, die den weiteren
Betrieb des CityBus ermöglichen, gewonnen werden konnten !! Die
großzügige Unterstützung kam nun von der
Wohnungsbau-Gesellschaft Teltow (WGT), der Teltower
Wohnungsbau-Genossenschaft (TWG), der AOK Potsdam und der Firma Tele Columbus. Leider stieg die Firma Tele Columbus bereits zum Jahresende 2007 wieder
aus, so dass erneut Aktivitäten anliefen, um
die zusätzlichen Gelder zu sichern.
Bis zum 15.12.2005 erfuhr der City-Bus zusätzliches
Ungemach durch die halbseitige
Sperrung der Mahlower Straße zwischen Ruhlsdorfer Platz und
Gonfrevillestraße bzw. wird er möglicherweise im Jahr 2008 durch die vorgesehenen Verkehrseinschränkungen auf
der Ruhlsdorfer Straße (L 794) erfahren. Als Vorarbeit für die Generalsanierung
der L 794 sollen die maroden,
seit 1906 liegenden Abwasserdruckrohre auf einer Länge von 1,3 km
(Ruhlsdorfer Platz bis Schenkendorfer Weg) durch die Berliner
Wasserbetriebe, in deren Zuständigkeitsbereich diese Aufgabe
fällt, saniert werden. Diese
Arbeiten, die ursprünglich im Oktober 2005 beginnen sollten, sind
nun auf März/April 2008 beginnend terminisiert und werden sich bis Ende 2008
oder sogar bis Anfang 2009 hinziehen. Wie
auch die FDP plädieren wir dafür, dass eine
Vollsperrung der Ruhlsdorfer Straße in diesem
Zusammenhang unzumutbar ist, denn die
reine Umleitung über die Iserstraße, die inzwischen auch bei den
dortigen Anliegern auf heftigen Widerstand stößt, ist keine
akzeptable Alternative !! Da diese Straße unter Landeshoheit
steht, hat die Kommune leider nur wenig Einfluss auf eine
Beschleunigung dieses Prozesses.
Wie inzwischen auch öffentlich bekanntgegeben wurde (MAZ vom 16.01.2008),
werden die Bauarbeiten Ende März 2008 beginnen und voraussichtlich
im Dezember 2008 beendet sein. Dabei wird es einen Einrichtungsverkehr
vom Ruhlsdorfer Platz in Richtung Ruhlsdorf bis zumSchenkendorfer Weg
geben. Nur in dieser Richtung wird dann auch der CityBus verkehren -
für die Anbindund des Ortsteiles Ruhlsdorf wird es
Ersatzlösung geben müssen ! Wie diese aussehen wird, darüber wird zur Zeit mit der HVG das Gespräch gesucht !
Am 6. Januar 2006 rollte der CityBus seit fünf Jahren
"Totgesagte leben
länger", sagt der Volksmund. Und in der Tat passt dieser Spruch
für das Teltower AGENDA-Kind "CityBus" ! Nachdem immer wieder
Unkenrufe das Sterben der vor allem für die älteren und
sozial schwächeren Bürger eingerichteten Stadtbus-Linie
vorausgesagt hatten bzw. seine Einstellung gefordert hatten, trug der
beharrliche Kampf um dieses Verkehrsmittel bis heute Früchte,
wenngleich sich die Verantwortlichen eine noch bessere Auslastung
wünschen würden.
Immerhin
haben die kleinen Teltower Flitzer in fast 5 Jahren (bis etwa November
2005) rund 800.000 Fahrgäste auf mehr als 900.000
Fahrplan-Kilometern befördert, was einer mittleren Auslastung von
etwa 20 Fahrgästen pro Fahrt entspricht !
Da die CityBus-Linie nicht
allein existiert, sind auch die optimalen Verknüpfungen mit den
anderen Buslinien und Bahnlinien von wesentlicher Bedeutung. Hier gibt
es noch erheblichen Verbesserungsbedarf, deshalb widmet die AG
"CityBus/ÖPNV" der Lokalen AGENDA Teltow seit Oktober 2005 dem
gesamten ÖPNV in der Region stärker ihre Aufmerksamkeit. Zu diesem Thema erfahren Sie
hier Weiteres.
Großzügiges
Sponsoring, die Unterstützung durch HVG und Teltower
Stadtverwaltung sowie der unermüdliche Einsatz der AGENDA-Gruppe
"CityBus" erlaubten
nun zu Beginn des Jahres 2006, genauer gesagt am Freitag, dem 6. Januar 2006, zwischen 11 und 13 Uhr am Teltower Brotbräuhaus, auf fünf Jahre CityBus-Betrieb zurückzublicken.
Das "Teltower Stadtblatt" berichtete in seinen Ausgaben
11+ 12 (2005) und 01 (2006) ausführlich von den Vorbereitungen, im Heft 02 (2006) von den Feierlichkeiten..
An diesem Festtag gab es ganztägig
Freifahrten mit den Bussen und einen kleinen Sekt-Umtrunk
mit offiziellen Reden des Teltower Bürgermeisters, Herrn Schmidt, des
Geschäftsführers der HVG, Herrn de Boor, und der damaligen Vorsitzenden der
AGENDA-Gruppe, Frau Schröder (Die Linke), sowie Bratwürste und Glühpunsch vom
"Brotbräuhaus" mit musikalischer Umrahmung durch die Diskothek "Brandenburg" und den Teltower Männerchor "Frohsinn".
Bei leichtem Frost und unangenehmem Wind lief alles pünklich ab -
die neu gestalteten Flitzer, die als angekündigter Marketing-Gag
mit lustigen Schwarzfahrern bestückt waren, fanden großen
Anklang, vor allem
für die kostenlosen Stadtrundfahrten. Nach einer guten Stunde
- Sekt und Punsch hatten zunächst für Erwärmung
gesorgt - war es den meisten Besuchern dann doch zu kalt
geworden, so dass sich die anfangs relativ große Gästerunde,
zu der sich zahlreiche Abgeordnete des Stadtparlamentes und auch
der Landtags-Abgeordnete Klocksin gesellt hatten, bereits kurz nach 12
Uhr aufgelöst hatte.
Einige Schnappschüsse von der kleinen, aber feinen
Veranstaltung am 6. Januar 2006 zeigen die folgenden Bilder.
(Klicken Sie auf das Bild, um es zu vergrößern !)
![]() Der Jubiläumsbus setzt am Regionalbahnhof ein. (Foto: B.I.T.) |
![]() Der Jubiläumsbus füllt sich. (Foto: B.I.T.) |
![]() Die Überraschung ist gelungen. (Foto: B.I.T.) |
![]() Bürgermeister, HavelBus und Lokale AGENDA gratulieren. (Foto: MAZ, E. Kögler) |
1)
Die
frühen Einsatzfahrten ab SBT werden an die Veränderungen der Ankunft/Abfahrt
des Regional-Express RE4 am RBT angepasst.
2)
Zur
Sicherung der Anschlüsse am RBT zur Linie 601 nach Sigridshorst und am SBT zur
S25 nach Berlin verkehrt die Linie 622A ab Warthestraße durchweg 3 Minuten
früher.
3)
Zusätzlich
wird die letzte Fahrt 19:01 Uhr ab RBT in Richtung SBT nun bis Warthestraße
verlängert, um das Angebot von/zur Altstadt zu verbessern.
Durch
Zusatzfahrten morgens und abends werden nun generell die Fahrten der Linie 620,
die künftig montags bis freitags erst an der Warthestraße in Richtung
Berlin-Wannsee einsetzt, ersetzt. Diesem
Wunsch der Agenda-Gruppe konnte somit zwar formal entsprochen werden -
es wäre jedoch besser gewesen, eine andere Linie, wie z.B. die
Linie 621, aus der Iserstraße abzuziehen.
Durch das
neue Angebot mit parallelem Verkehr der
Linien A und B im Abschnitt SBT / Warthestraße ergeben sich zunächst folgende
Verbesserungen vor allem für die Einwohner von Ruhlsdorf, der Neuen Wohnstadt,
der Altstadt und des Italienische Dörfchens:
1) Die Altstadt und das Einkaufszentrum
Oderstraße sind nun immer direkt von jeder Haltestelle in der Neuen Wohnstadt
aus zu erreichen (Linie A = John-Schehr-Straße / L.-Herrmann-Straße; Linie B =
E.-Schneller-Straße / G.-Sandtner-Straße).
2) Anschlussoptionen auf die in
Aussicht stehende Ansiedlung des „Kaufland“ und die Anbindung des Freibads
„Kiebitzberge“ sind gegeben.
3) Montags bis freitags sind die
Bereiche Neue Wohnstadt und S-Bahnhof (mit Anschlüssen von/zu den Linien S25
und 601) zweimal in der Stunde an die Altstadt (Hst. Oderstraße / Badstraße in
5 Min. und Marktplatz in 8 Min.) und an das Einkaufszentrum Oderstraße in 8
bzw. 14 Min. angebunden. Samstags bleibt es beim 2-Stunden-Takt, der unserer
Meinung nach nicht optimal zwischen den Linien abgestimmt ist. Weiterhin
könnte auch der Parallelverkehr zu einer zusätzlichen Verschlechterung
des gesamten Fahrgastaufkommens auf beiden Linien führen, was der
Anfang vom Ende weiterer Einschränkungen wäre.
4) Montags bis freitags gelangt man zum
Früh- und Nachmittagsverkehr von Ruhlsdorf aus mit den Linien 621 (in 15 Min.)
und 622B (in 11 Min.) stündlich zweimal zum S-Bahnhof; außerdem wird Ruhlsdorf nun
montags bis freitags bis nach 21 Uhr und samstags bis nach 20 Uhr erreicht.
5) Die Einwohner des „Italienischen
Dörfchens“ sind nun wieder direkt über den CityBus an den SBT und den Knoten
Warthestraße angebunden.
Neben den bereits erwähnten Schwächen dieser neuen Linienführung gibt
es neben den genannten Problemen noch die weitere, weniger gute Nachricht, dass das Sonntagsangebot nach Ruhlsdorf im
Testhalbjahr nicht angenommen
wurde. Deshalb wird es ab 14.12.2008 künftig sogar nur noch je
eine Verbindung vormittags und nachmittags, nun zwischen Ruhlsdorf
und dem S-Bhf., sowie
in der Gegenrichtung geben. Diese Maßnahme ist allerdings verständlich,
da die Bürger, die immer nach einem verbesserten Wochenend-Anschluss
riefen, diesen nun aber nicht nutzen !!
Man
wird abwarten müssen, ob sich das neue Konzept, das nicht die
uneingeschränkte Zustimmung durch die Agenda-Gruppe "CityBus/ÖPNV"
erhielt, wirklich bewährt. Die HVG argumentierte damit, die
Nordspange unbedingt bedienen zu müssen, obwohl der Bedarf eigentlich
nicht so recht erkennbar ist. Wir stehen dem ganzen Unterfangen sehr skeptisch gegenüber und hatten um Aufschub dieser Maßnahme gebeten.
Selbst die Stadt war ziemlich überrascht trotz kürzlich geführter
Gespräche zwischen dem Bürgermeister und der HVG, da auch noch
eine zusätzliche Aufpflasterung für eine weitere Haltestelle am Kreisel
"Zehlendorfer Straße" angelegt werden muss.
Den neuen Fahrplan können Sie <hier> herunterladen. Das neue Faltblatt können Sie <hier> herunterladen.
Wir hoffen,
dass Sie trotz dieser Veränderungen dem CityBus treu bleiben und ihn weiterhin
intensiv nutzen.