Viele Bürger hatten mit dem CityBus vielfach Probleme, weil
Das Angebot an Werktagen mit der neuen ursprünglichen Linienführung:
Durch faire Fahrpreise – wie gesagt, der VBB-Tarif galt leider nicht - wurde das neue Bus-Angebot für unsere Region eigentlich noch attraktiv gestaltet - im Vergleich zum Taxi. Zwischen Stahnsdorf bzw. Teltow und Flughafen Schönefeld kostete eine einfache Fahrt 5 € (Kinder bis 10 Jahre zahlten 3 €), während man für die kombinierte Hin- und Rückfahrt 9 € bezahlen musste (Kinder 5 €).
Wenngleich man sich noch manche Optimierung der Verbindung vorstellen konnte, z.B.
Verbesserung der Anschlüsse zu den anderen Bus- und Bahnlinien des VBB,
2-Stunden-Verkehr mit Verlängerung der Betriebszeit, Veränderung bzw. Ergänzung
der Haltestellen, begrüßten wir jedoch dieses neue Angebot sehr und hofften, dass
es durch die Bevölkerung unserer Region gut angenommen wird.
Leider zeigte die Praxis der ersten vier Monate kein gutes Ergebnis für die Nutzung des
Flughafen-Shuttles. Da nur extrem wenige Fahrgäste diese Linie benutzten, musste der Betreiber im Oktober 2007 reagieren (MAZ vom 27.09.2007), um die Einstellung der
Linie möglicherweise zum Jahresende wegen
der hohen Verluste, was wir als Förderer des ÖPNV
außerordentlich bedauern würden, vermeiden soll. Dabei
wurden punktuell einige bereits zur Eröffnung der Linie SXF
gemachten Änderungsvorschläge der AGENDA-Gruppe
"CityBus/ÖPNV" Teltow aufgegriffen und bei der Neugestaltung des
Fahrplanes ab 1.11.2007 (Beginn des Winter-Flugplanes) berücksichtigt:
- Fast durchgängiger 2-Stunden-Takt
- bessere Anschlüsse durch Wahl der zur Zeit optimalen Fahrplanlage
- Einrichtung einer neuen zusätzlichen Haltestelle am Regionalbahnhof Teltow
- Verlängerung der Betriebszeit von 4 bis 23 Uhr vor allem zur besseren Bedienung des Früh- und Spätverkehrs
Leider zeigte auch der weitere Verlauf der Linien-Nutzung keine Besserung. Uns ist diese Tatsache nach wie vor unklar, obwohl andere Experten damit seit Beginn des Betriebes gerechnet hatten. Nun musste Günter Anger erneut auf die enormen Verluste reagieren. Zum 01.04.2008 wurden die Fahrten noch einmal reduziert, d.h. auch die Fahrten 10:07 Uhr und 12:07 Uhr ab Potsdam bzw. 11:02 Uhr und 13:02 Uhr ab Flughafen Schönefeld fielen weg. Trotz weiterer Konsultationen zwischen der Agenda-Gruppe in Teltow, wo noch einmal auf die Flugzeit-Bündelungen aufmerksam gemacht wurde und ein dichterer Verkehr früh und abends vorgeschlagen wurde, erfolgte die weitere Ausdünnung des Fahrplans.
Leider erfüllten sich die Hoffnungen aller Involvierten in keiner Weise, so dass die Firma Anger
am 23.06.2008 ihren Kunden und Geschäftspartnern die bedauerliche
Tatsache mitteilen musste, dass die Linie SXF zum 01.07.2008
endgültig eingestellt würde.
Auch wir als unbedingte Förderer des ÖPNV bedauern diese
sicher wirtschaftlich notwendige Entscheidung dieses so mutig und
hoffnungsvoll begonnenen kleinen Abenteuers - aber solche hohen
Verluste kann niemand tragen.
Wir hoffen nur, dass man sich spätestens zu Beginn des Flughafenbetriebs am BBI im Jahr 2012 (oder 2013 ?) auf die Etablierung einer entsprechenden Buslinie besinnt - dann vielleicht wieder unter Ägide des VBB mit erweitertem Angebot, denn die Notwendigkeit einer solchen Linie sollte doch unbestritten bleiben.
In seiner Begrüßung stellte das Mitglied der Projektgruppe
Dr. Detlef Fanter (Kreistagsabgeordneter, Lokale Agenda Teltow) erfreut das
breite Interesse an einer verbesserten verkehrlichen Erschließung der Region
TKS fest – „einer Region, die sich auch in den nächsten 10 bis 20 Jahren durch
eine besondere Wachstumsdynamik auszeichnen wird“. Wichtige Elemente für eine
nachhaltige, umweltgerechte Entwicklung seien auch leistungsfähige und
attraktive öffentliche Verkehrssysteme, um den Motorisierten Individualverkehr
(MIV) in Grenzen zu halten. In Bezug auf den fehlenden Lärmschutz sagte er, dass zu solchen Systemen auch die
Schaffung der technischen und baulichen Voraussetzungen gehöre, die z.B. mit der Einführung
eines 10-Minuten-Taktes auf der Linie S25 Hand in Hand gehen müssten.
Wie
es mit dem fehlenden Lärnschutz weitergehen wird, bleibt zunächst
offen. Hierüber können Sie sich unter der INTERNET-Adresse <www.igel-teltow.de> informieren.
In einem Schreiben hatte der Landrat des LK PM, Wolfgang
Blasig, vorab betont, dass es „dem Landkreis als Aufgabenträger für den übrigen
Öffentlichen Personennahverkehr (üÖPNV) wichtig sei, dass die bestellten und
finanzierten Beförderungsleistungen attraktiv und zuverlässig geplant und
durchgeführt werden. Punktuelle Nachbesserungen in der Region können nicht die
geforderten und gewünschten Verbesserungen herstellen.“ Deshalb werde der LK
jetzt eine umfassende Analyse durchführen und daraus ein integriertes
ÖPNV-Konzept entwickeln.
Projektgruppenmitglied
Michael Lippoldt (Lokale Agenda Kleinmachnow), der die Veranstaltung
moderierte, warb dafür, Kundenzufriedenheit zum Erfolgsmaßstab für das neue
Konzept zu machen. Mehr Qualität zur Steigerung des Kundennutzens ermögliche
höhere Einnahmen und könne so einen aktiven Beitrag zur Senkung des öffentlichen
Zuschussbedarfs leisten.
In seinem
Einführungsvortrag wies das Mitglied der Projektgruppe Dr. Jens Klocksin (MdL,
KAT-Vorstand) darauf hin, dass für durch den Schienenpersonenverkehr
erschlossene Regionen der ÖPNV insgesamt einen Anteil von 40 % aufweisen
sollte. Trotz guter Voraussetzungen, wie z.B. eine hohe Haltestellendichte,
seien wir in unserer Region mit 20 % aber noch sehr weit davon entfernt. Den
hohen und weiter steigenden Mobilitätsbedarf (s. Bild: Regionale
Schul-/Berufspendler, Stand 2007) könne man nicht durch ständig weiteren
Straßenbau lösen, denn dadurch würde im Gegenteil weiterer MIV induziert. Die
Region mit ihrer typischen suburbanen Struktur und starker Umlandverflechtung,
die durch die Aufwertung von Teltow als Mittelzentrum und zunehmende
touristische Attraktivität noch verstärkt werde, sei mit ihrer Verkehrstruktur
nicht optimal aufgestellt. Klocksin unterstrich das Erfordernis einer klaren
Ausrichtung des Liniennetzes am Pendler- und Schülerverkehr mit Blick auf die
zentralen Verknüpfungspunkte zum Schienenverkehr (SPNV) im Fernbereich
(Potsdam, Schönefeld) sowie im Nahbereich (S1, S25, RE 4/5), in die die
Optimierung des Binnenverkehrs (Flächenbedienung durch City-/Regiobus)
organisch einzubinden sei. Berücksichtigen müsse man unbedingt auch die
Schaffung eines attraktiven Angebotes für den Freizeitverkehr (Spät-,
Wochenend-, Nachtverkehr) auf suburbanem Niveau.
Georg Dukiewicz, Fachdienst Verkehrsmanagement des LK PM, machte auf die
finanziellen Probleme bei der Organisation eines effektiven ÖPNV aufmerksam. Er
konnte in diesem Zusammenhang positiv berichten, dass
die ÖPNV-Mittel des LK seit 2008 wieder gestiegen sind, u.a. auch deshalb, um
die Erarbeitung des neuen ÖPNV-Konzeptes für die Region abzusichern. Dukiewicz informierte auch über die weiteren Schritte zur Erarbeitung
des ÖPNV-Konzeptes nach der bereits im April erfolgten Ausschreibung und
Vergabe des Gutachtens. Es würde dazu noch vor Pfingsten ein begleitender Arbeitskreis
eingerichtet, der ebenfalls noch im Mai tagen soll (Terminplanung 26.05.2009). In den Arbeitskreis wird die „Projektgruppe Regionales Buskonzept“ beratend mit eingebunden. Als erstes wird die Abstimmung der endgültigen Aufgabenstellung
erfolgen. Bis Ende Juli könnten dann Bestandsaufnahme und Schwachstellenanalyse
folgen, an die sich Ende August 2009 die Erarbeitung von Optionen für die
Netzoptimierung anschließen würde. Es sei realistisch, dass bis Ende September
eine Vorzugsvariante vorliegt, die dann frühestens ab dem Zeitraum Dezember
2009 bis zum Sommer 2010 zu konkreten Umsetzungen führen könnte. An der
Diskussion sollte auch die Öffentlichkeit (z.B. über Internet-Umfragen) beteiligt
werden.
Der Geschäftsführer der HVG, Dieter Schäfer, der für das Projekt auch gleich
ein entsprechendes Logo mit dem eingängigen Slogan „TKS-Netz 2010 – Die Region
im neuen Takt“ präsentierte, betonte in seinem Beitrag den festen Willen, sich
als kreativer Partner in das Projekt einzubringen. Obwohl er auf zahlreiche
positive Veränderungen in den letzten Jahren verwies, räumte er dennoch ein,
dass es etliche Konflikte gibt, die durch punktuelle Korrekturen nicht zu
beheben seien, wie z.B. beim Fahrplan der Linie 601. Diese Linie mit ihren
vielen Verknüpfungspunkten mache die größten Sorgen, weil sich daran letztlich
der gesamte üÖPNV der Region orientiert. Dieser Gordische Knoten müsse in enger
Zusammenarbeit aller Verkehrsunternehmen unter Federführung des VBB gelöst
werden. Den Gedanken Schäfers aufnehmend, signalisierte der Bereichsleiter
Planung und Fahrgastinformation des VBB, Jürgen Roß, weitgehende Unterstützung
für das komplexe Vorhaben. Er erläuterte, dass es insgesamt 10 solcher Bereiche
im Berliner Umland gibt, die ähnlich strukturiert sind und nach und nach
optimiert werden sollen. Der große Erfolg bei der Neuordnung des
Einzugsbereiches Falkensee lasse erwarten, dass der ÖPNV in der Region TKS
ebenso positiv verändert werden könne.
In der anschließenden Diskussion wurde herausgearbeitet, dass die Finanzierung
der erforderlichen Neuordnung nicht zu Lasten des übrigen Kreisgebietes gehen
werde. Genau so wichtig wie Investitionen für ein Mehr an Qualität und
Effektivität der Verbindungen seien auch neue intelligente Lösungen. Der
Vorstandsvorsitzende der BVG, Sturmowski, machte klar, dass für die
Realisierung des Projektes eine ausreichende Zeitspanne einkalkuliert werden
müsse. Leider
ging kein Diskussionsredner auf die seit 2005 bestehenden Lärmprobleme
an der Anhalter Bahn und nun auch an der S-Bahntrasse ein, worauf
Fanter in seinen Eingangsworten aufmerksam gemacht hatte (aktuelle Meldungen hierzu).
In seiner Zusammenfassung lobte das Mitglied der Projektgruppe Martin Heiland
(AG Verkehrskonzepte Stahnsdorf) schließlich die ansonsten offene Atmosphäre der Konferenz, die in
den einzelnen Projektphasen beibehalten werden sollte. Nur durch Transparenz
und durch „Mitnahme“ der Fahrgäste
ließen sich die gemeinsam vereinbarten
Ziele letztlich verwirklichen. Die Projektgruppe wird ihre Arbeit in diesem Sinne gern fortsetzen !
Soweit der Bericht von der Buskonferenz ! (Auch die PNN berichteten am 02.05.2009.)
In
puncto Unterstützung des ÖPNV-Konzeptes hat nun auch die KAT auf ihrer
Sitzung am 06.05.2009 ihre Weichen gestellt. Es wird auf Vorschlag
der Fraktionen von B.I.T., BiK und FDP eine Arbeitsgruppe gebildet, die
die Aktivitäten des Kreises und der Verkehrs-Unternehmen aus der
politischen Sicht der Region unterstützen wird. Die Bildung der AG soll
bis Mitte Juni erfolgen !
In das neu zu erarbeitende ÖPNV-Konzept werden auch die Anbindungen an den BBI vom Südwesten Berlins aus mit einbezogen !
Der
Arbeitskreis des Landkreises PM zur Neuordnung des ÖPNV in der TKS hat
sich am 29.04.2009 konstituiert. Dieses Gremium, dem ständige
Vertreter der Kreisverwaltung, der Projektgesellschaft Planung
Transport Verkehr AG (PTV), der Kommunen Teltow, Kleinmachnow und
Stahnsdorf, der KAT, der lokalen Agenden, des VBB und der regionalen
Busunternehmen sowie zeitweilig auch von BVG und DB Regio angehören,
werden die Arbeit des Gutachters PTV sachlich und fachlich begleiten.
Erste Ergebnisse sollen im Herbst 2009 öffentlich gemacht werden. Mit
zahlreichen Informationsveranstaltungen und massiver Werbung soll die
Bevölkerung an dieser Aufgabe beteiligt werden, damit es gelingt, den
Individualverkehr einzudämmen und somit weitere Fahrgäste zu gewinnen.
Das neue Gesamt-Konzept soll spätestens zum Jahresende 2010 zum
Tragen kommen (MAZ vom 03.06.2009).
In
diesem Zusammenhang ist der Vorstoß der Potsdamer Verkehrsbetriebe ViP
als nicht besonders zielführend anzusehen, der nun zur Unzeit erneut
den Bau einer Straßenbahn-Linie von Potsdam nach Teltow mit in den
Focus des Interesses rückt. Denn bis zum Herbst ist die Politik nun
auch noch gefragt, hierzu ebenfalls eine Entscheidung zu fällen, damit
eine Kosten-Nutzen-Analyse beauftragt werden kann (MAZ vom 04.06.2009).
Das Echo über diesen erneuten Vorstoß des ViP, in der Region
eigenständig aktiv zu werden, da der Busverkehr absehbar durch die HVG
betrieben werden wird, ist sehr geteilt. So drückte Landrat Blasig
seine Verwunderung über den Vorschlag aus, da gerade jetzt über
die Busoptimierung beraten wird. Natürlich ist auch ein weiteres
Nachdenken über die Tram Bestandteil der Landkreis-Strategie. Auch der
Stahnsdorfer BM Albers findet es fatal, wenn es parallele Planungen für
die Region TKS gäbe. Es sei vielmehr wichtig, ein Gesamtpaket für Bus,
S-Bahn und Tram zu schnüren. Gegen eine Prüfung der Sinnfälligkeit
einer Tram-Linie gäbe es allerdings keine Einwände, betonte Teltows
Wirtschaftsförderer Kosanke, wie es auch auf der Schienenkonferenz im
März und bei der KAT beraten wurde.
Zu viele Köche verderben bekanntlich den Brei
Die Ereignisse in Bezug auf den ÖPNV in der Region TKS überschlagen sich fast täglich.
Nachdem der Arbeitskreis "Busverkehr TKS 2010" beim Landkreis PM seine
Arbeit
am 29.04.2009 aufgenommen hat, eine KAT-Arbeitsgruppe sich dort
einbringen und
außerdem um die Einbindung des künftigen SPNV kümmern soll/will, in
Stahnsdorf ein separater Runder Tisch zur Diskussion des dortigen
Verkehrs-Entwicklungsplanes etabliert wurde und sich einige weitere
Initiativen für oder gegen den Ringschluss Teltow-Stahnsdorf-Wannsee
(Aufbau und Verlängerung der "Friedhofsbahn") bzw. Nutzung eines
"Stammbahn"-Abschnittes als S-Bahn-Trasse einsetzen, wird der Ton in
den Auseinandersetzungen der Kontrahenten zunehmend rauher und
unsachlicher.
Während zum einen die Rufe nach der "Friedhofsbahn Wannsee-Dreilinden-Stahnsdorf" lauter werden und durch die evangelische Kirche, die 1913 diese Strecke erbauen ließ, durch eine entsprechende Klage untermauert werden (MAZ vom 09.06.2009), taten sich andererseits heimlich, still und leise die DB AG, die "EuroParc"-GmbH, der Berliner Stadtbezirk Steglitz-Zehlendorf und die Gemeinde Kleinmachnow im April zusammen, um einen bereits fast vergessenen BVV-Beschluss aus dem Jahre 2008, der nach dem Desaster zur Reaktivierung der Stammbahn als Regionalbahn-Strecke gefasst worden war, wieder aufzunehmen. Dieser Beschluss sieht die Bemühungen um die Reaktivierung eines Teiles der "Stammbahn"-Strecke zwischen S Zehlendorf und Dreilinden/EuroParc als wieder zu ertüchtigende S-Bahn-Strecke vor. Nun wäre daran prinzipiell nichts auszusetzen, wenn in diesem Zusammenhang alle möglichen Varianten gemeinsam diskutiert worden wären, um eine sachliche Vorauswahl unter verkehrspolitischen Aspekten zu treffen. Doch ohne jegliche Vorwarnung wurde das Ergebnis der entsprechenden Vorstudie schließlich in einer "Hau-Ruck-Aktion" am 09.06.2009 (BZ, MAZ und PNN vom 10.06.2009, MAZ vom 11.06.2009, RR vom 17.06.2009) auf einer Pressekonferenz im Rathaus Zehlendorf vorgestellt (Ergebnisse als *.pdf-File - 1,3 MB). In seltener Einmütigkeit wurde der Öffentlichkeit offeriert und suggeriert, dass diese Lösung die beste für die Anbindung des EuroParcs an den SPNV darstellt und somit für eine offizielle Nutzen-Kosten-Untersuchung (NKU) durch die Länder Brandenburg und Berlin empfohlen wird. Diese Aktion, die zweifellos von einer Lobby organisiert worden war, sollte zum wiederholten Male nur die "Stammbahn" ins rechte Licht der Öffentlichkeit rücken, denn die sachlich vom B.I.T.-Abgeordneten des Kreistages PM, Fanter, vorgetragene Frage nach dem K.o.-Kriterium für die Variante "Friedhofsbahn", die seit der S-Bahn-Konferenz in Teltow am 03.03.2009 ernsthaft nun auch durch die KAT als ebenso wichtige Variante diskutiert wird, wurde auch nach weiterem Nachfragen nicht mit Sachargumenten beantwortet, sondern mit einer rein politischen Entscheidung begründet. Dass diese Frage den Steglitz-Zehlendorfer Baustadtrat Stäglin sichtlich verunsicherte und seine Antwort nicht gerade überzeugte, ist verständlich - vor allem, wenn man berücksichtigt, dass die Kosten und die verkehrspolitische Bedeutung beider Varianten etwa vergleichbar sind. An einigen Beispiel-Kriterien soll das im Folgenden erläutert werden:
Anbindung von Steglitz-Zehlendorf, Kleinmachnow und Stahnsdorf an den SPNV
