Welche Änderungen gab es nun ab 10. Dezember 2006 in Teltow bzw. in unserer Region im einzelnen ?
zu A1, A2, B1, B2 ) Ursprünglich hatte die HVG vor, die Einstellung des CityBus-Betriebes zwischen Sigridshorst und RegBhf. Teltow
durchzusetzen, da nach Auflassen der Haltestellen in der Teltower
Bahnstraße und der Inbetriebnahme der Wendeschleife am
künftigen Eichenweg die neuen Haltestellen in der Mahlower
Straße nicht in der Lage sind, zwei Busse gleichzeitig
aufzunehmen, d.h. die Anschlüsse zwischen 601 und 622A
wären in beiden Richtungen nicht realisierbar.
Nach Einspruch der AG, die gleichzeitig Lösungen präsentierte, fuhr der Bus 622A in gewohnter Linienführung
zunächst weiter. Als für alle Seiten positive Neuerung, die nun auch am
Samstag praktiziert wurde und damit dieses Problem ebenfalls
löst, beförderte der Expressbus X1 anstelle des 601 die
Fahrgäste aus Sigridshorst in Richtung Teltow/Potsdam im direkten
Anschluss weiter. Durch die etwas günstigere Lage
des RE4 konnte damit auch der lange Aufenthalt des CityBus am Reg-Bhf. von 8 auf 3 Minuten verkürzt werden,
d. h. die Abfahrt der Linie 601 erfolgte Mo-Fr, wie seit August
eingeführt, zu den Minuten 17, 37, 57 bzw. Samstag zur Minute 17
und Sonntag zur Minute 18. Der CityBus erreichte Montag bis Samstag den
Reg-Bhf. zur Minute 58 (Sigridshorst ab 55) und verließ ihn nach
Aufnahme der Fahrgäste vom RE4 bereits zur Minute 01 wieder;
anschließend folgte der Einsatz des X1 zur Minute 04
(Verstärker um 34). Damit wurde die Haltestelle Nord an der
Mahlower Straße nur durch einen Bus belegt. Der CityBus verkehrte weiterhin stündlich, und durch die
frühere Abfahrt am Reg-Bhf. wurde der Anschluss am S-Bhf. sicherer
zu den Linien S25 und 601. Insgesamt wurden damit in dieser
Richtung beim CityBus 7 Minuten Fahrzeit eingespart.
Im Schülerverkehr verkehrte außerdem der Bus 6:57 der Linie
601 ab Reg-Bhf. bereits 6:54 ab Sigridshorst, dafür setzte der
erste CityBus erst um 7:01 am Reg-Bhf. ein.
In der Gegenrichtung Warthestraße - Sigridshorst blieben die Fahrzeiten der Linie 622A wie bisher. Am Reg-Bhf. bestand nun Anschluss von der Linie 601. (3 Minuten Umsteigezeit, wobei die Wartezeit bei Bedarf auf 10 Minuten verlängert
werden konnte.) Da die Haltestelle südlich der Mahlower Straße
ebenfalls nur einen Bus aufnehmen konnte, gab es hier gewisse Probleme beim Umsteigen. Weiterhin war abzusehen, dass das Überqueren der Mahlower Straße durch
die Fahrgäste zu zusätzlichen Problemen führen würde.
Leider waren die Stadtverwaltung und die Mehrheit der SVV nicht auf die
Anträge der B.I.T. (DS 124/2005) und der CDU (DS 132/2005) eingegangen,
bereits 2005 ein Konzept für den künftigen Verkehrsablauf am
Regionalbahnhof zu erarbeiten. Hier musste nun schnellstens eine Übergangslösung (Ampel, Zebrastreifen,
Geschwindigkeitsbeschränkung) realisiert werden, bevor sich schwere
Unfälle ereignen ! Entsprechende Anträge zur SVV am 10. Januar 2007 wurden durch die Fraktion der B.I.T. eingebracht. Alle zu diesem Thema gehörenden Fakten finden Sie unter den DS 124/2005 , DS 304/2006 und DS 305/2006
. Die Stadtverwaltung hatte die Probleme ebenfalls erkannt und wollte sich
lt. Aussage des Bürgermeisters vom 16.01.2007 darum kümmern. Am
26.01.2007 gab es dazu auch einen Ortstermin am Regionalbahnhof ! Hier
verständigten sich BM, Bauamt, HVG und Agenda darüber, die
Umbauten in der Straßenführung, die Haltestellenanordnung
und die Querungsmöglichkeiten entsprechend der Planung
durchzuführen, wenn zur Durchführung der
Fahrplantechnologie die Betriebs-Haltestelle in der Wendeschleife
Siegfriedstraße ebenfalls in den Fahrgastverkehr einbezogen wird.
Die Geschichte der Ampelinstallation als vorübergehende Querungsmöglichkeit können Sie hier nachlesen !
zu A3) Ab 10.12.2006 wird der CityBus regelmäßig nur durch die Ostspange (Schönower Straße) geleitet. Zur Bedienung der WGT wurden am Kreisel Osdorfer Straße zwei zusätzliche Haltestellen im Heinersdorfer Weg eingerichtet. Damit blieb aber leider das Problem der fehlenden Bedienung des WG Ruhlsdorfer Platz bestehen. Eine weitere Haltestelle wurde am Kreisel Knesebeckbrücke neu eingerichtet. Neu werden seitdem auch die beiden Haltestellen in der Zehlendorfer Straße
mit Umsteigen von und zur Linie X10 bedient, wofür die
hinderlichen Haltestellen in der Berliner Straße entfielen.
zu A4) Die geringen
Fahrzeitverschiebungen zur Verbesserung der CityBus-Anschlüsse A
und B am S-Bhf. wurden zunächst nicht realisiert, jedoch führte
die Entschärfung der Verkehrssituation durch die
Ostspange schon zur spürbaren Verbesserung der
Pünktlichkeit. Die Verschiebung der Fahrplanes der Linie 622B wurde dann zum 12.02.2007 realisiert ! <historischer CityBus-Flyer 02/2007 zum Herunterladen>
zu A6, B6) Die großen
Sorgenkinder blieben weiterhin die Anbindungen von Ruhlsdorf, Bhf.
Genshagener Heide und Ludwigsfelde. Durch die Verschiebung der RB22 um
jeweils 15 Minuten mussten die Pläne der Linien 621 und 702 in
einer Weise neu geordnet werden, die zu den Linien 620, 622B und 627
nicht passfähig ist. Die
z.Z. immer noch sehr uneffektive Lösung führte dazu,
dass in der Relation Warthestraße - Iserstraße
zeitweise die vier Buslinien 621, 622B, 624 und 627 nahezu gleichzeitig
verkehren. Deshalb ist es dringend erforderlich, diese Linien
einschließlich der Linie 620 komplett umzuordnen.
Obwohl die AG "CityBus/ÖPNV" der HVG kurzfristig und mehrfach ein umfangreiches
Gesamt-Fahrplankonzept vorlegte, wurde dieses jedoch aus verschiedenen
Gründen (noch) nicht realisiert. Insbesondere sollte wieder ein
Einrichtungs-Rundverkehr auf der Linie 621 in der Relation Ruhlsdorf -
Warthestraße - S-Bhf. Teltow - Ruhlsdorf eingeführt werden.
Hier wurde mehrfach eine baldige Lösung angemahnt, bis heute aber nicht durch die HVG akzeptiert.
Neben dem komplett neuen Fahrplan der Linie 621 mit z.T. schlechten
Anschlüssen am S-Bahnhof gab es auch einige positive Neuerungen
beim CityBus B. So werden künftig die Ehrenrunden zum HVG-Betriebshof entfallen, da dieser durch die Linie 627 bedient wird. Weiterhin wurde der kaum genutzte Wendehalt in der Nuthestraße wieder aufgegeben, dafür gibt es einen Einrichtungs-Wendeverkehr
ab Warthestraße über Elbestraße - Oderstraße -
Neißestraße zur Warthestraße. Durch diese Veränderungen wurde die Gesamtfahrzeit der Linie B um 6 Minuten verkürzt, wodurch sich ein besseres Pausenregime für das Fahrpersonal ergab.
Da die Nutzung der Linie 622B an Samstagen nicht erheblich ist,
wurde zwecks Einsparung für andere Fahrleistungen an diesem
Wochentag ein 2-Stunden-Takt eingerichtet. Dadurch wurde es übergangsweise möglich, dass der Ortsteil Ruhlsdorf nun auch sonntags durch jeweils drei Fahrten von und zur Warthestraße angebunden ist. Ferner wird samstags im Vorgriff auf die Einführung des RegioBusses Teltow - Kleinmachnow zunächst ein Wagendurchlauf von der Linie 622B auf Linie 628 und umgekehrt getestet.
Die Linie 628 wird außerdem in ihrer Kleinmachnower
Linienführung so modifiziert, dass nun Montag bis Freitag sieben
Mal die Seniorenresidenz Augustinum sowie werktags
regelmäßig der Rathausmarkt angefahren wird.
zu B7) Die
geplante Linie 435 nach Schönefeld wird seit 09.07.2007 durch das
Bus-Shuttle der neuen Linie SXF bedient. Die Fahrpreise der nicht im
VBB eingebundenen Linie sind deutlich höher und sollen
ausschließlich dem Flugreiseverkehr dienen.
zu A5, B3, B4, B5, B8) Die
Realisierung dieser Wünsche / Forderungen wurde in Anbetracht des
bereits besprochenen Zeitproblems zunächst auf den Fahrplanwechsel Juni 2007
verschoben, daraus wurde dann aber auch nichts !! Auch für Dezember 2007 ist mit einer Umsetzung nicht zu
rechnen.
Weitere Neuerungen) Für die BVG-Linie 117 verschlechterten sich leider die Anschlüsse. Aus
Lichterfelde kommen die Busse künftig 4 Minuten später,
so dass Anschluss zum CityBus A wie bisher nur in Richtung
Oderstraße und zurück an der Lichterfelder Allee besteht. Am
S-Bahnhof gibt es von Seehof keinen Anschluss zu beiden CityBus-Linien,
und auch in Richtung Potsdam hat man nur noch stündlich Anschluss
zur Linie X1 (ab Seehof zur Minute 57) an der Warthestraße.
Überhaupt sind ständige Änderungen durch die BVG zu fast
jedem Fahrplanwechsel an der Tagesordnung, so dass die Abstimmung
zwischen den Unternehmen sehr erschwert wird.
In der Gegenrichtung blieben zum Glück alle Anschlüsse zu den Linien 601, 622A und 622B erhalten.
Dieses
skizzierte Hick-Hack macht die Optimierung des Gesamtsystems nicht
gerade einfacher - eine Umorientierung bzw. Überarbeitung dessen
ist deshalb dringend erforderlich !!!